Bebauung

Das Haus

Voraussetzung für eine Bebauung

Zur Bebauung (Ein- oder Zweifamilienwohnhäuser)

  • Das Baugebiet ist als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.
  • Es sind bis zu zwei Wohneinheiten je Einzelhaus erlaubt.
  • Die Zahl der Geschosse sind beschränkt auf Untergeschoss, Erdgeschoss und Dachgeschoss.
  • Die Grundflächenzahl (GRZ) wurde auf 0,4 und die Geschossflächenzahl auf (GFZ) 0,6 festgelegt.
  • Ein wirkungsvoller Grünordnungsplan erlaubt weitergehende Abgrenzungen zum übrigen Siedlungsgebiet.

Hausbau im sog. Freistellungsverfahren

Die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses bedarf keiner Baugenehmigung, wenn die Festsetzungen des Bebauungsplanes eingehalten werden. Somit fallen keine Baugenehmigungsgebühren an.

Anfragen oder Auskünfte hierzu erteilt die Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach, Herr Amstätter, Tel.Nr. 09225/9515-22.

Dachform

Satteldach und Krüppelwalm sind zulässig. Die dargestellte Firstrichtung ist nicht bindend. Dachneigung: 38° - 52°.

Dachaufbauten: Zulässig sind Einzelgauben bis 1,40 m Breite, Doppelgauben bis 2,40 m Breite als Spitz- oder Schleppgauben. Die Summe der Dachgauben darf 50 % der Gebäudelänge nicht überschreiten. Zwerchgiebel sind zulässig. Kniestock: 75 cm als Höchstgrenze.

Wandgestaltung

Außenwände: Heller Putz ohne auffallende Muster und grelle Farben oder Holzverkleidung. Holzbauweise ist zulässig.

Höhenlage der Gebäude

Oberkante Fertigfußboden im Erdgeschoss hangseitig maximal 0,5 m über Oberkante des bestehendes Gelände.

Die Außenanlagen

Stellplätze

Je Wohneinheit sind 2 Stellplätze in Form von Garagen, Carports oder Stellplätzen nachzuweisen. Bei Garagen ist zur Verkehrsfläche an der Erschließungsstraße ein Abstand von mindestens 5 m einzuhalten (Dachform = Satteldach, Farbe und Material wie Hauptgebäude). Abweichend vom festgelegten Bereich ist bei freistehenden Garagen eine Dachneigung von mindestens 30° erlaubt. Flachdächer sind nicht zulässig. Ausnahmen können nach § 31 Abs. 1 BauGB genehmigt werden.

Private Zufahrten, Terassen, Hofflächen, usw.

Befestigte Flächen sind mit wasserdurchlässigen Pflasterdecken, Schotterrasen oder wassergebundenen Decken zu versehen. Versiegelung muss vermieden werden.

Geländemodellierung

Der Verlauf des bestehenden Geländes ist grundsätzlich beizubehalten. Terrassen, Wege und sonstige Flächen sind entsprechend anzupassen. Die Höhe von Böschungen und Geländeversätzen darf maximal 1 m sein.
Zur Gestaltung werden Trockenmauern aus Sandstein oder Feldsteinen empfohlen.

Parzelle 1 - 4:
Oberkante Fertigfußboden Erdgeschoss ist Oberkante Straße plus 20 cm. Talseitige Terasse im Erdgeschoss möglich. Keine Abgrabungen zulässig.

Parzelle 5 - 10:
Oberkante Fertigfußboden Erdgeschoss ist Oberkante Straße plus 20 cm. Kellergeschoss ist talseitig freiliegend. Auf der Talseite sind keine Aufschüttungen zulässig.

Randbegrünung entlang der Grundstücksgrenzen

Es ist eine Hecke von mindestens 3 m mit Gehölzen der nachfolgenden Liste zu pflanzen. Die nachbarrechtlichen Bestimmungen sind zu beachten.

Bäume
Hochstamm 10/12 bzw. Heister 150/200 - 1 Baum pro 100 qm Pflanzfläche

  • Acer platanordes (Spitzahorn
  • Acer campestre (Feldahorn)
  • Betula Pendula (Birke)
  • Fraxinus excelsior ( Esche)
  • Sorbus aucuparia (Eberesche)
  • Quercus robur ( Stieleiche)

Sträucher
v. Str. 60/100 - in Gruppen 5 bis 9 Stück je Art - 1 Pflanze pro qm

  • Cornus sanguinea (Roter Hartriegel)
  • Corylus avellanda (Hasel)
  • Crataegus monogyna (Weißdorn)
  • Euonymus curopaeus (Pfaffenhütchen)
  • Rosa canina (Hundsrose)
  • Salix caprea (Salweide)
  • Sambucus nigra (Holunder)

Private Grünflächen

In den unmittelbar an die Straßenverkehrsfläche angrenzenden Vorgärten ist je Baugrundstück ein Baum aus der Pflanzenliste oder ein Obstbaum (Hochstamm) zu pflanzen.

Einfriedung, Zäune

Tropische Hölzer sollen nicht verwendet werden. Für Gartenzäune und Pergolen soll Bauholz aus Fichte, Kiefer, Lärche usw. Verwendung finden. Als Hartholz stehen uns Eiche etc. zur Verfügung.

Zur Einfriedung im Straßenbereich sollen Holzstaketenzäune oder Lattenzäune verwendet werden. Die Höhe von 1 m darf nicht überschritten werden.

Regenwassersammelanlagen

Der Bau von Regenwassersammelanlagen wird empfohlen. Das Wasser kann zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung usw. verwendet werden.Vorher muss jedoch die Genehmigung der Stadt Kupferberg und ggf. des Landratsamtes Kulmbach (Gesundheitsamt) eingeholt werden.